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Tipps zur elektronischen Absicherung mit Alarmanlagen

BEACHTE BITTE:
Sicherst du dein Eigenheim nur halbherzig, dann bist du nicht sicher!


Wenn Du z.B. nur einige Fenster vergitterst, dann wird der Einbrecher voraussichtlich über die Terrassentüre in deinen Wohnbereich eindringen.

Der Vorteil bei einer elektronischen Absicherung ist, dass ohne großen Aufwand  wirklich alle Öffnungen einer Gebäudehülle gesichert werden können.

Tipps zur elektronischen Absicherung

1.)   Was sollte unbedingt gesichert werden?

Auf jeden Fall die Gebäudehülle,

Es sollten ALLE Fenster und Türen, die von außen direkt, aber auch mittels einer Aufstiegshilfe z.B. über ein Carport erreichbar sind, mit Tür-Fenstermeldern oder Vibrationsmeldern gesichert werden.

und zusätzlich bei Abwesenheit der Innenraum!

Demgemäß ist zumindest in jeder Etage ein Bewegungsmelder vorzusehen. Aber auch die Alarmzentrale sollte sich im Erfassungsbereich eines Bewegungsmelders befinden. Bei Haustieren verwendest Du einfach „tiersichere“ Bewegungsmelder.

2.)   Allgemeine Sicherheitsmerkmale

Dein Alarmsystem muss auf jeden Fall:

- Störsender erkennen,
- ALLE Melder automatisch als auch regelmäßig überprüfen
- und die Funk - Signalstärke bei JEDEM einzelnen Melder anzeigen.

Wenn Du nämlich irgendwann zur Erkenntnis kommst, dass diese Funktionen wichtig sind,
ist es zu spät und dann wird es erst richtig teuer. Bei nahezu allen billigen Alarmsystemen lassen sich  diese Sicherheitsmerkmale nicht nachrüsten. Somit wirst du ganz sicher nach einigen Fehlalarmen dein Alarmsystem nur mehr ungern- und damit unzureichend- einschalten. 

3.)   Sicherheitsmerkmale der Steuerungselemente

Die Schaltelemente Deiner Alarmanlage sollten über einen Wechselcode (auch Nextcode genannt) verfügen. Eine fixe Codierung kann nämlich leicht gescannt werden. Somit könnte solch eine Alarmanlage auch von Fremden deaktiviert werden.

Zusätzlich sind bidirektionale Funkverbindungen unverzichtbar. Das bedeutet, das Funk – Signal geht bei jeglicher Meldung von der Alarmzentrale zu ALLEN Sensoren eines Systems und von den Sensoren erfolgt sodann umgehend- als Bestätigung- eine Rückmeldung zur Alarmzentrale. Wenn jedoch lediglich NUR einige Funktionen eines Alarmsystems, wie z.B. die Batteriestatus –  Anzeige oder die Fenster offen/zu Anzeige bidirektionale Funkverbindungen aufweisen, bietet Dir die Alarmanlage auf keinen Fall einen ausrechenden Schutz.

4.)   Steuerungselemente

Am einfachsten wird eine Alarmanlage mittels Fernbedienungen gesteuert. Mit diesen Handsendern kannst Du in der näheren Umgebung Deines gesicherten Objektes den Betriebszustand der Alarmanlage ändern.

Es empfiehlt sich aber auch, ein Codeschloss in unmittelbarer Nähe der Eingangstüre vorzusehen. Der Vorteil des Codeschlosses ist, dass es an einem fixen Ort montiert wird und somit nicht verlegt werden kann, als auch nicht jeder Besucher (z.B. Kinder, die nur mehr gelegentlich nach Hause kommen oder die Putzfrau) einen Handsender benötigen. Das Codeschloß sollte aber auch mittels mehrerer PIN’s zu schalten sein. Seinen eigenen individuellen PIN – Code kann sich ja auch Jeder leichter merken und die Tastatur wird unterschiedlich abgenützt ( Gebrauchsspuren) Zusätzlich kannst Du, wenn Du jemandem den Zugang wieder verwehren möchtest, dessen PIN einfach löschen. Achte bitte auch darauf, dass die Tastatur des Codeschlosses nach einem Tastendruck beleuchtet wird.

Auch aus der Ferne solltest du dein Alarmsystem steuern können. Hier empfiehlt sich, eine Internet basierende App zu nutzen. Bei diesen Apps wird der der aktuelle Betriebszustand, als auch jedes geöffnete oder geschlossene Fenster „Live“ angezeigt. Zusätzlich sollte aber- so wie bei alten Alarmsystemen- auch eine Steuerung mittels App und Anruf möglich sein.

 

4.) Benachrichtigungen im Ereignisfall

Im Ereignisfall muß auf jeden Fall eine lautstarke Innen -und Außensirene ertönen. Du solltest aber auch mittels SMS und Anruf verständigt werden.

Moderne Alarmanlagen informieren Dich zusätzlich via Internet. Der Vorteil ist hierbei, dass die Informationen via Internet visuell mittels Bilder dargestellt werden - und ein Bild sagt ja bekanntlich mehr aus als tausend Worte. Die Melder können bei diesen Apps auch ganz individuell bezeichnet werden. (z.B. rechtes kleines Fenster zum Hof...)  Diese visuellen Internet - Benachrichtigungen sind selbsterklärend und Du mußt auf Grund der „Live Anzeige“ keine SMS als Bestätigung bei jeglichen vorgenommenen Änderungen abwarten. Aber auch alle Einstellungen, die Du via Internet – Anbindung vornimmst, sind viel einfacher und somit  auch selbst von Laien leicht durchführbar.

Wenn nun noch dazu die Internet – Anbindung Deiner Alarmzentrale zu einem gesicherten Serverhaus führt (hierbei musst du auf deinem Router keinen Port freigeben und auch nichts konfigurieren) und Du mit deinem Handy, Tablet oder PC auf dieses Serverhaus mittels geschütztem Passwort und Benutzernamen zugreifen kannst, dann ist deine Wohnstätte bombensicher. Ein weiterer Vorteil ist, dass Dir vom Serverhaus immer die neueste Software für Dein Alarmsystem zur Verfügung gestellt wird.


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